Familie

Vorrang für das Wohl der Kinder

Kinder bereichern die Familie, bei einer Trennung sind daher ihre Beziehungen zu den Eltern und bisherigen Ehepartnern oft Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen. Eltern müssen dabei aber die rechtlichen Regeln beachten und dürfen – zum Beispiel – ihr Kind nicht ohne Einverständnis des Partners in ihr Heimatland mitnehmen, um es dort bei sich zu behalten.

Das ganze Unglück der Menschen kommt daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.

In der aktuellen – Corona – Zeit ist es unausweichlich, dass Familien enger zusammenrücken. In jeder Familie gehören Konflikte zum Alltag, denn wo Menschen täglich zusammenleben, da bleiben Meinungsverschiedenheiten, Spannungen und Unstimmigkeiten nicht aus. Jeder geht unterschiedlich mit solchen Situationen um. Das Austragen von Meinungsverschiedenheiten hat dort Grenzen, wo es zu Misshandlungen, Körperverletzungen, Drohungen oder Ähnlichem kommt. Niemand muss dies erdulden. Schutz bietet hier das Gewaltschutzgesetz, denn es schützt Opfer zivilrechtlich vor Misshandlung, Körperverletzung, Drohungen.
Opfer bzw. deren Angehörige sollten sich nicht scheuen, in einem solchen Fall sofort die Polizei zu rufen. Die Polizei kann gegenüber der Person, von der eine akute Gefahr für Gesundheit, Leben oder Freiheit ausgeht, sofort ein kurzzeitiges Kontaktverbot oder eine kurzzeitige Ingewahrsamnahme aussprechen und den Täter/die Täterin unverzüglich für einen gewissen Zeitraum (zunächst für 14 Tage) der Wohnung verweisen. Von Dauer sind diese Maßnahmen jedoch nicht. Längerfristige Maßnahmen kann nur das Gericht anordnen. Eine Entscheidung kann im Wege eines Eilverfahren schnell getroffen werden.
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